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 Wie bereits beim meines ersten Buches -100% Hochzeit- mussste ich mir einige Fragen gefallen lassen. Hier die am häufigsten gestellte Frage: Wie kommt ein Mann dazu, über ein solch weibliches Thema ein Buch zu schreiben??? Gegenfrage: Wie kommt ein Mann dazu, Teil eines solch weiblichen Themas zu sein, indem er heiratet? In meinem Fall ist es so, dass ich einfach gerne schreibe und da ich mich seit mehreren Jahren mit dem Thema Hochzeit beschäftige lag eigentlich nichts näher, als auch darüber zu schreiben. Was ich selbst oft an Ratgebern oder Sachbüchern zum Thema Hochzeit bemängele ist, dass meist der Unterhaltungswert fehlt. Eine Hochzeit kann man einfach nicht nur nach Rezept planen, da viel zu viele individuelle, vom Hochzeitspaar abhängige Punkte zu beachten sind. All diese Punkte trocken aufzuführen wäre langweilig, wichtiger ist es, den Leser anzuspornen, die eigene Kreativität zu wecken und zu zeigen, dass bei der Hochzeit auch Dinge abseits der Norm möglich sind. Zudem wollte ich nicht einfach bloß sämtliche, klassische Hochzeitsbräuche aufzählen, sondern auch erklären, wie diese entstanden sind. Auch die weniger bekannten regionalen, wie auch ausländischen Bräuche sollten einen Platz im vorliegenden Buch finden. Sicherlich konnte nicht jeder Brauch berücksichtigt werde und das Buch stellt auch nicht den Anspruch, ein komplettes Nachschlagewerk sämtlicher Hochzeitsbräuche weltweit zu sein. Ich wollte ein Buch schreiben, welches Informationen liefert ohne dabei zu langweilen. Das gelingt meiner Meinung nach am besten, indem man nicht als Mentor schreibt, sondern als Mensch von nebenan, der auf einfache Fragen einfach antwortet.
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